4. Tag   um 21:43 am 03.09.

 

Wir machen es spannend!

Nach weiteren 3 Rennen, bei 8-22 Knoten und Sonnenschein, sind wir auf einen 13. Platz zurück gefallen.

 

Im ersten Rennen lagen wir mit der Startkreuzseite komplett falsch. Wir hatten keine Möglichkeit das Hauptfeld noch unter Kontrolle zu bekommen. Eine grosse Aufholjagd konnte auch nicht mehr gestartet werden, zu stark waren die Unterschiede in Drehnung und Staerke, so dass sich das Feld wahnsinnig auseinander gezogen hatte. Wir fuhren einen 25. Platz ein.

 

Die naechsten 2 Rennen gelangen uns besser. Wir beendeten beide mit einem 13. Platz.

 

Der Speed auf der Kreuz ist auf jeden Fall konkurrenzfaehig. Ein kleines Sorgenkind bleibt der Vorwindgang, auf dem wir die Plaetze verlieren.

 

Nach unserem grandiosen Start der Europameisterschaft mit Rang 4, müssen wir jetzt unsere Position wechseln. Es wird nicht mehr verteidigt, sondern nochmal mit Allem angegriffen!

 

Wir liegen jetzt auf Rang 13. Mit noch 4 anstehenden Rennen wollen wir uns wieder in die Top Ten segeln.

 

Ergebnisse unter: http://www.470.org/content.asp?id=2178

 

3. Tag   um 20:46 am 02.09.

 

Bei auffrischendem Wind segelten wir 3 Rennen.

Das erste verlief bis zur Haelfte noch akzeptakel, machten dann aber 2 Fehler und landeten auf einen bescheidenen 24. Platz.

 

Das Rennen aus dem Kopf gestrichen, machten wir uns im naechsten Rennen wieder auf dem Weg ein schönes Top Ten Ergebnis einzufahren. Und es klappte! All unsere taktischen Ansaetze gingen auf und der Speed war super. Wir gingen als 4te über die Ziellinie!

 

Man haette meinen können im letzten Rennen würde das selbe Schema genauso funktionieren, doch aufgepasst, jetzt war die andere Seite von Vorteil! Wir haben es erahnt und konnten unseren leicht verspaeteten Start ausmerzen und uns weiter nach vorne positionieren. Als es auf den letzten Vorwindgang ging, hatten wir wieder unseren angestrebten Top Ten Platz. Es war ein sechster Platz, den wir aber nicht bis zum Ziel gehalten bekommen haben. Jedoch ein 9ter wurde es trotzdem noch.

 

Nach gestriger vierten Gesamtplatzierung liegen wir jetzt auf den 6. Platz.

Ein tolles Zwischenergebnis, das wir halten wollen!

 

Details Ergebnisse: http://www.470euro2010.org/

 

Morgen ist wieder um 11 Uhr Start.

 

2. Tag   um 21:24 am 01.09.

 

Solche Bedingungen, wie sie heute waren, damit hatte wohl keiner gerechnet.

Es schien keine Sonne, der Himmel zugezogen mit dunklen Regenwolken, ein Temperatursturz von 15 Grad. Der Wind war erst frisch, nach einer richtigen Regenfront, flaute er ab und drehte staendig um 100 Grad. Wir warteten 3 Stunden und kauerten uns ins Boot, denn uns fröstelte es bei knapp 20 Grad!

 

Das erste Rennen wurde angeschossen. Nach einer Wende waren wir frei und kontrollierten das Feld als erstes. Auf dem Vorwindgang wurde leider das Rennen abgeschossen, da es zu stark drehte.

 

Der Kurs wurde wieder neu ausgelegt. Diesmal hielt die Windrichtung und wir konnten noch zwei Rennen fahren.

 

Wir belegten zufrieden stellend einen 9. und einen 6. Platz.

So kann es weiter gehen! Gesamergebnisliste liegt noch nicht vor. 

 

Morgen ist jedoch wieder sehr wenig Wind vorhergesagt. Die Startzeit wurde auf 11 Uhr vorgelegt. Wir hoffen, dass wir Rennen segeln können und nicht noch weiter in Rennrückstand kommen.

 

Zur Eventseite: http://www.470euro2010.org/

 

Wir haben auch wieder GPS Sender mit an Bord! Somit könnt ihr uns live auf folgender Seite begleiten: http://www.onlineracetrack.net/TYF/

 

1. Tag   um 20:27 am 31.08.

 

52 Maennermannschaften, sowie 31 Frauenmannschaften haben schliesslich den Weg bis nach Istanbul gefunden.

Es ist ein überschaubares Feld, somit wirkt die Atmosphaere im Club sehr angenehm und freundschaftlich. 

Es ist schön mal wieder ein Event nur unter den 470er zu sein. Bei den World Cups verlaeuft es sich durch die vielen anderen Bootsklassen doch sehr.

 

Leider die Flaute gab uns heute Anlass internationale Kontakte weiter auszubauen. Ausgerüstet mit Sonnencreme und Wasserflasche suchte man Schatten auf und unterhielt sich bis um halb fünf als abzusehen war, dass der Wind heute nicht mehr kommt.

 

Morgen soll es deutlich besser aussehen, 15 bis 20 Konten werden erwartet.

Um 13 Uhr Ortszeit geht es dann endlich an den ersten Start!

Dann wird nicht mehr nett gequatscht, am Ende will doch jeder im Ziel der erste sein!

 

6 Länder in 54 Stunden: Quer durch Europa - 1001 Abenteuer            um 22:54 am 28.08.

 

Am Montag den 23.8.2010 traf ich mich mit Tomek und Sani in Schilksee, um den Transport fertig zu machen für die lange Reise nach Istanbul. Um 7 Uhr fuhren wir nach Hamburg zum Zoll, wo wir auch schnell alle Papiere bekamen.

Diese Schnelligkeit hat natürlich einen Haken, dazu später.

 

Was ich leider festgestellt habe, und nicht der Zoll, ist dass unsere Fock auf der Fahrt verloren ging. Das erste von folgenden Hürden..

 

Da sich Sani noch in Kiel an der Uni einschreiben musste, hatten wir noch etwa vier Stunden Aufenthalt in Hamburg, bei IKEA. Nach einem Frühstück hatte ich Zeit alle Betten zu testen, um es noch ein bisschen bequem zu haben, bevor der Beifahrersitz mein Schlafplatz für die kommenden Tage wurde.

Nach einem Schienenbruch zwischen Kiel und Hamburg kam von Sani der Anruf, sie sei jetzt bei IKEA, an der gleichen Stelle wie ich, doch fanden wir uns nicht. Bis wir bemerkten es gibt anscheinend zwei IKEA in Hamburg. Also noch einmal warten. Diese Zeit nutzte ich um in unser neues Großsegel Werbung zu kleben. Zwischen wartenden Kunden und Hot Dogs breitete ich unsere Segel aus und legte los.

 

Um 14 Uhr kontrollierten wir noch einmal alles am Hänger und im Motorboot und fuhren Richtung Berlin.

Mit schwerem Herzen ohne einen kurzen Stopp bei Mama und Papa ging es bis kurz vor die Grenze nach Tschechien - Prag. Es wurde dunkel und ich sah die Straße nur schwer, da wir kein Licht am Auto mehr hatten. Also hieß es wieder Rasten und Ruhen bis wir nicht mehr weiter wussten und der ADAC uns zur Hilfe kam. Wir hatten alle Sicherungen kontrolliert und das Handbuch, der ’Mercedes Vito’ gelesen, doch auf die Idee, die Glühbirnen seien kaputt kamen wir natürlich nicht.

 

Aber nach eineinhalb Stunden ging es dann doch über die erste Grenze. Bis Prag fuhr ich und konnte so die erste Nacht bis 5 Uhr auf der Rückbank schlafen. In Slowenien passierten wir Bratislava und dieser Grenzübergang war noch okay mit einer Stunde Kontrolle. In Ungarn waren die Straßen mühsam. Nach Budapest fehlten einfach Stücke in der Straße, Leute liefen mehr oder weniger am Rande der Straßen, doch die Landschaft sah immer noch gleich aus.

Felder, Wiesen und kleine Städte zeigten sich im Wechsel. In der Nacht folgte ich einfach einem LKW, bei dem ich erst dachte er sei schwer betrunken bis ich das erste riesen Schlagloch traf und verstand warum er so Schlangenlinien fährt.

 

Am Dienstag früh erreichten wir Serbien. Da dort gerade Schichtwechsel war, mussten wir wieder drei Stunden warten bis sie unsere Papiere und Pässe stempelten.

Serbien hatte erstaunlich gute Straßen und durch die ständige Präsenz der Polizei fühlte man sich sicher. Doch die Lehmhütten und Menschen in den kleinen Städten zeigten die Armut.

 

Mit Hörbüchern und viel Quatschen ging dieser Tag auch schnell vorüber. Die Hoffnung stieg in der Nacht oder am frühen Morgen Istanbul zu erreichen. Nach einem guten Abendessen in Bulgarien machten wir uns auf den Weg durch die letzten zwei Länder.

 

Am Mittwoch um zwei Uhr in der Früh standen wir an der Grenze von Bulgarien in die Türkei, erwartungsvoll zum Mittag im Club zu sitzen. Doch es kam Alles anders.

An dieser Grenze wies man uns darauf hin, dass wir nur Ausreise und keine Einreise Papiere dabei haben. Sprich, dass wir in die Türkei kommen, aber nicht wieder raus!

Alles kein Problem, wir haben ja genug Zeit um diese Papiere zu organisieren. Also raus aus Bulgarien rein in die Türkei!!

Nein, so einfach war das dann nicht. Fünf Stunden brauchten wir um ein Visum für unseren Trainer, Vollmacht für ein Auto und Erklärungen der Reise zu bekommen und abzugeben.

 

Von zwei Uhr bis fünf Uhr war der Boden des Vitos mein Schlafplatz, weil die Spuren der Reise nicht ganz an mir vorbei zogen.

Tomek, der die Nacht mit Zollbeamten diskutiert hat (auf Sprachen die keiner spricht), konnte nicht mehr fahren und so fuhr ich bis Istanbul.

 

Beeindruckt davon wie diese Stadt vor uns lag kam ich aus dem Staunen nicht mehr raus.

Leider verloren wir unseren Vordermann, der den Weg wusste an einer Mautstelle kurz vor dem Ziel.

Das polnische Navi arbeitete auf Hochtouren doch zu langsam und ich landete mitten in Istanbul. 100 Autos die keine Verkehresregeln kennen. Menschen, die mit irgendwelchen Karren mitten auf der Straße liefen. Mopeds, die aus dem nichts kamen und an die vorbei schnippten, lenkten davon ab wo hin ich gerade fahre.

Das gute Navi wollte nach rechts, doch war diese Straße viel zu klein für uns mit einem Hänger mit zwei 470er und ein Motorboot und gerade aus war eine Einbahnstraße. Lautes Gehupe und hektische Taxifahrer drängten mit dem Verkehr in die Einbahnstraße, die scheinbar groß genug war, doch nach 100 Metern wieder sehr eng wurde. An einer Kreuzung angekommen gab es kein vor und zurück mehr. Die Kurve in eine Seitenstraße schaffte ich mit dem Hänger nicht und den 3 Autos die mit mir auf dieser Kreuzung standen. 20 Türken kamen uns zur Hilfe und alle winkten wild mit den Händen. Auch wenn ich kein Wort verstanden habe, schafften wir es in die Seitenstraße, um dann, wer hätte es sich gedacht, wieder stecken blieben.

Also im Rückwärtsgang wieder die Straße hoch, die nebenbei auch noch ein Hügel war.

Wieder an der Einbahnstraße angelangt war die Kurve noch schwerer zu nehmen. Es hilf diesmal nichts, außer den Hänger abhängen, wieder den ganzen Verkehr zu stoppen und mit Hilfe der mittlerweile 30 Türken in die richtige Richtung zurück.

Hoffnungslos verfahren und Straßen die ich einfach nicht befahren konnte stoppte ich neben einem Taxi. Nach 5 Minuten verstand dieser er solle voraus fahren und Tomek und Sani hinterher.

Der Taxifahrer erzählte mir vielleicht von der Stadt oder fragte woher wir kommen, doch verstanden habe ich nichts - nur dass Hupen freundlich zur Aufmerksamkeit genutzt wird und die Linien auf der Straße nichts zu bedeuten haben.

Nach weiteren Stunden kamen wir am Mittwoch um 15 Uhr im Istanbul Sailing Club an.

 

Auch wenn es eigentlich nur 2570 km waren, kam es mir wie eine Weltreise vor und das erste was ich getan habe, war 10 Minuten duschen und etwas zu Essen zu suchen.

 

Am Abend haben wir sogar noch die Boote abgeladen, aber dann habe ich 12 Stunden wie ein Baby geschlafen.

 

Donnerstags landete Annina in der Früh und machten das Wasser vor Istanbul unsicher.

Bei 36 Grad und 23 Grad Wassertemperatur lässt es sich hier hervorragend segeln.

 

Ein paar Trainingstage, Vermessung und Sightseeing liegt nun bis Dienstag den 31.8. vor uns.

Diese Stadt müssen wir uns noch unbedingt anschauen.

 

Technische Universität Berlin Hochschulsport - Spitzensport

 

5. Tag - letzter Tag   21:10 am 13.08.

 

Der World Cup ist heute für uns zu Ende gegangen. Morgen wird noch das Medal Race ausgesegelt.

Die Bedingungen heute waren nochmal anspruchsvoller als gestern.

Wir hatten inkonstanten Wind in Stärke und Richtung. Es hätte auch unser Heimatrevier, der Wannsee sein können, unberechenbar bis zum Schluss, ob die linke oder die rechte Kursseite gewinnen wird.

Wir belegten nun einen 21. und einen 32. Platz. und im gesamten einen 35. Platz.

 

Ergebnisse unter:

http://www.skandiasailforgoldregatta.co.uk/news/_992/latest_results

 

Um ehrlich zu sein, wir sind erleichtert, dass dieser Wettkampf nun zu Ende ist. Für uns war es ein 5 Tage lang anhaltender Spuk.

 

Jetzt haben wir eine Woche Regeneration, dann begeben wir uns auf die Reise in den Südosten, nach Istanbul zur Europameisterschaft!

 

4. Tag   21:03 am 12.08.

 

Auch diesen Tag haben wir überstanden.

Es gibt nichts Neues zu berichten, als dass es bei diesem Wettkampf einfach nicht läuft.

Wir haben einen 38. Platz im ersten Rennen eingefahren. Die Bedingungen waren nicht einfach. Der Wind kam von den Steilküsten runter. Somit gestaltete sich das Windschema recht abwechslungsreich...anfangs noch leichtwindig, später bis zu 22 Knoten aufgefrischt.

Nach dem 2. Rennen verfielen wir schon dem Sarkasmus. Denn wir freuten uns tatsächlich, einen Mittelfeldplatz in Ziel gebracht zu haben.

 

Jetzt liegen wir auf dem 35. Platz.

Morgen stehen noch 2 Rennen an. Wir werden einfach raus gehen und segeln. Vielleicht läuft es genauso wie bisher, vielleicht besser. Wir werden es sehen.

 

 Ergebnisse unter:

http://www.skandiasailforgoldregatta.co.uk/news/_992/latest_results

 

3. Tag   20:17 am 11.08.

 

Was soll man dazu sagen?! Es läuft bei uns äußerst bescheiden. So bescheiden, dass man es schon gar nicht glauben kann.

Mit einem grandiosen 37. und einem Frühstart in der Wertung liegen wir jetzt auf einem unglaubwürdigen 34. Platz.

Uns fehlen selbst die Worte und können nicht mehr erklären, außer, dass fast jeder Ansatz und jede Entscheidung nicht aufging oder schlicht weg die falsche war.

Solche Momente muss es auch im Sport geben.

Wir sind dennoch gefasst und lassen einfach diese Veranstaltung an uns vorüber gehen.

 

Morgen und übermorgen sind nochmal je 2 Rennen zu 11 Uhr angesetzt.

 

Ergebnisse unter:

http://www.skandiasailforgoldregatta.co.uk/news/_992/latest_results

 

2. Tag   20:11 am 10.08.

 

Heute Morgen war sehr wenig Wind. Nach eineinhalb Stunden Warten auf unserer Regattabahn stabilisierte sich der Wind und das erste Rennen konnte um halb eins gestartet werden. Nach dem Zieldurchgang frischte der Wind plötzlich richtig auf. Es wehten jetzt um die 20-25 Konten.

 

Nach den heutigen Einzelergebnissen mit 33 und 24, schließen wir darauf, dass es auch heute nicht unser Tag gewesen sein kann. Da der gestrige ähnlich bescheiden verlief, ist es Zeit, dass es sich morgen zum Besseren wendet!

 

Ergebnisse unter:

http://www.skandiasailforgoldregatta.co.uk/results/470_Women_pop.htm

 

1. Tag   20:35 am 09.08.

 

Unseren ersten Tag ließen wir wohl eher gemächlich beginnen...

Das Wetter zeigte sich ebenfalls moderat mit 10-15 Knoten und Sonnenschein.

Die Starts waren nicht optimal, holten jedoch eigentlich noch viel raus und kamen immer gut an Tonne 1 an. Während des Rennverlaufs ließen wir zu vielen Booten den Vortritt. Somit liegen wir nach 2 Rennen auf Platz 25.

Mit dem Gefühl, dass etliches mehr drin sein kann, beenden wir den heutigen Tag und freuen uns auf morgen!

 

Ergebnisse unter:

http://www.skandiasailforgoldregatta.co.uk/news/_992/latest_results

 

Willkommen auf dem Olympiarevier 2012!  19:01 am 08.08.

 

Es haben sich an die 45 Frauenmannschaften aus 23 Nationen in Weymouth eingefunden, um morgen den letzten Worldcup der Saison zu starten.

 

Nach der doch langen Anreise über Holland, Frankreich und dann weiter mit der Fähre bis Dover, haben wir die Vorbereitungstage genutzt unsere neuen Masten zu präparieren und einzutrimmen.

Desweiteren konnten wir unseren Segelhersteller für eine Trainingseinheit gewinnen! Durch sein geschultes Auge, gab er uns den ein oder anderen guten Tipp mit.

 

Zu der Umgebung an sich noch ein paar Worte:

Im ersten Moment ist es hier hässlich. Von Weymouth aus gelangt man zur Halbinsel Portland. Er wurde im 1. und 2. Weltkrieg für Schiffsflotten genutzt. Mit diesem militärischen Flair ist die Hafenanlage wirklich nicht schön, man ist etwas enttäuscht, dass hier in 2 Jahren die olympischen Teilnehmer empfangen werden sollen. Es gibt wenig Attraktives in der Umgebung, wir fühlen uns wie am letzten Zipfel Englands.

Nach längerem Aufenthalt und genauerem Hingucken entdeckt man auch Reizvolles. Ein kleines, altertümliches Dorf erklimmt den Berg, steile, enge Gassen mit Meerblick. Ein uriger Pub an der Ecke, Steilküsten, Möwengeschrei...bei Sonnenschein ist es doch ganz nett hier...

 

Dem Revier eilt der Ruf voraus, dass es hier öfters gerne windet. Wir sind gespannt, wie rau sich uns die englische Küste präsentieren wird!

 

7. Tag - Last Race   15:45 Uhr am 18.07.

 

So das war‘s! Wir haben heute, bei "nur 9-14 Knoten und Sonnenschein", unser Last Race gesegelt.

 

Wir beendeten das Rennen als 12te und bleiben somit auf unserem 20. Gesamtplatz.

siehe Ergebnisse:

http://www.470worlds2010.com/results.asp?navid=resu&resid=fwomgold 

 

Damit sind wir doch sehr zufrieden. Es ist unser bisher bestes WM-Ergebnis. Sicherlich hätten wir uns gewünscht die verpassten Chancen zu ergreifen und uns noch weiter vorne zu positionieren.

Es gab definitiv diese Chancen, aber wohl noch nicht jetzt zum Zupacken bei dieser WM. Wir fühlen uns auf einem guten Wege und gehen positiv gestimmt aus diesem Wettkampf.

 

Ende August, Anfang September wird die Europameisterschaft in Istanbul ausgetragen werden. Dort werden wir weiter an unserem Ziel dran bleiben die Top 16 zu erreichen!

 

Wir bedanken uns bei allen, die in dieser Woche so sehr mit gefiebert, mit uns gelitten und mit uns gejubelt haben!

 

Eure 470er-Mädels

 

 

...und so sehen Sieger aus!

Herzlichen Glückwunsch an die niederländischen Damen und an das australische Männerteam!

6. Tag   21:23 Uhr am 17.07.

 

Bei wieder starkem Wind und noch höheren Wellen haben wir uns heute vom 22. auf den 20. Gesamtplatz gesegelt.

Es geht im Kleinen nach vorne!

Mit den ersten beiden Rennen, 12. und 14. Platz, sind wir zufrieden.

Das dritte lief nicht so planmäßig ab, wir hatten uns einmal mit der Seite vertan und wurden 20.

siehe Ergebnisse:

http://www.470worlds2010.com/results.asp?navid=resu&resid=fwomgold

Von unserem Ziel, die Top 16 zu erreichen, sind wir jetzt noch 12 Punkte entfernt. Das ist nicht wenig, doch wenn wir morgen nochmal einen richtig raushauen und wir noch ein bisschen Glück haben, dass der ein oder anderen von den vorderen mehr Fehler macht als wir, können wir unserem Ziel nahe kommen!

 

Morgen segeln wir das Last Race. Wir haben nur noch 21 Mitstreiter, da die Top Ten das Medal Race aussegeln werden.

 

Also, nochmal ab 11 Uhr eine Stunde Daumen drücken!

 

5. Tag   19:23 Uhr am 16.07.

 

Zuerst können wir vermerken, dass es der erste Tag ist, der ganz normal ablief.

Morgens raus, 3 Rennen, die zügig hinter einander gestartet wurden, und nach 5 Stunden wieder rein in den Hafen.

 

Es ist uns nichts kaputt gegangen :)! Doch wir sind nicht die einzigen, die bisher bei dieser Meisterschaft Bruch erlitten, an die 10 Masten, gebrochene Ruderanlagen, zerrissene Segel und sogar Schnittwunden...die Nordsee ist rau.

                                                                           

Unsere Serie war 24, 14, 20.

Mit dem 14. sind wir sehr zufrieden. Bei den beiden anderen Läufen nicht, da noch hätte mehr drin sein können. An diesem Tag kamen wir oft unter den Top Ten an, was super ist, da ja das Niveau in der Goldgruppe gestiegen ist und ein Top Ten Platz jetzt viel mehr wert ist, als in der Vorrunde.

Leider kam unsere derzeitige Vorwindschwäche heute wieder zum Vorschein und wir verloren an Booten.

Wir wissen darum und arbeiten schon seit ein paar Wochen daran.

Wir konnten hier in schon merken, dass wir deutlich Fortschritte gemacht haben. Für heute hatte es leider nicht ganz gereicht.

Wir bleiben vorerst auf dem 22. Platz

siehe Ergebnisse:

http://www.470worlds2010.com/results.asp?navid=resu&resid=fwomgold

Der Ofen ist noch lang nicht aus! Es sind jetzt noch 3 Finalrennen und ein sogenanntes Last Race zu segeln. Punktemäßig liegt das Feld noch dicht beieinander. Wir bleiben dran!!

 

4. Tag   23.54 Uhr am 15.07.

 

Dieser Tag ist kaum in Worte zu fassen...unter anderem weil wir jetzt erst vom Hafen ins Apartment gekommen sind.

Es ist schon sehr spät, daher in totaler Kürze:

 

Viel Wind, Sturm, trotzdem raus auf die Kursbahn.

Beim Einsegeln auf Vorwind unter Spinnaker, brach auf einmal unser Mast auf Höhe Salinge weg. Mastbruch! Wir wurden reingeschleppt.

Halbe Stunde später wurden alle Segler wieder in den Hafen geschickt.

Zu krass war der Wind und die aufbauende, steile Welle.

Wir hatten Zeit einen neuen Mast auf zu riggen, denn der Sturm hielt weiterhin an. Es herrschte Startverschiebung an Land.

Langes Warten.

 

18.15 Uhr ertönte Signal, dass in einer Stunde gestartet wird.

19.15 Uhr guter Start in Lee, geniale Kreuz und Vorwind, alles super, unsere Position wechselte zwischen 4. und 7. Platz.

 

...dann letzter Schenkel zum Ziel, Strom und Winkel des Kurses falsch eingeschätzt, beim letzten Halsenmanöver blieben wir an der Ankerleine des Zielschiffes mit unserem Schwert und Ruder hängen!

Missliche Lage, Kenterung folgte, trieben wegen Strom noch schneller hinter Ziellinie, richteten Boot so schnell es ging auf und mussten aufgrund von Berührung des Zielschiffes nochmal durchs Ziel fahren...Platz 20

21.10 Uhr Einlaufen in den Hafen.

 

Gesamtplatz: 22 - Goldgruppe erreicht

siehe Ergebnisse:

http://www.470worlds2010.com/results.asp?navid=resu&resid=fwomgold

 

Ab morgen beginnen die 6 Finalrennen.

Wind bleibt frisch bis stürmisch.

 

Wir streichen den heutigen Tag aus unserem Kopf.

Morgen beginnt die Meisterschaft wieder von neuem!!

Gute Nacht.

3. Tag   18:46 Uhr am 14.07.

 

Der erste Tag an dem es pünktlich los ging!

Es wehten frische 12 Knoten, die im Tagesgang bis auf 17 Knoten hoch gingen.

Das erste Rennen beendeten wir mit einem glücklichen 6. Platz!

Von Anfang an waren wir mit dabei, lagen zwischenzeitlich sogar an 4. Position.

 

Beim zweiten Mal hatten wir eher einen beschwerlicheren Start ins Rennen. Unsere Kreuzseite ging nicht mehr so gut auf, wie im Rennen davor. An Tonne 1 hatten wir nur 10 von 31 Booten hinter uns. Wir legten uns ins Zeug, die Aufholjagd begann...

Die ersten bekamen Probleme mit dem Spinnaker auf der Raumwind und schossen sich ab. Die Vorwind segelten wir, wieder mit dem Strom richtig kalkuliert, gut aus. Nach der ersten misslungenen Kreuz wussten wir wo wir auf der 2. Kreuz hin segeln müssen. In der letzten Runde waren wir dann schon auf Position 13. An der letzten Bahnmarke zogen wir nochmal an zwei Booten vorbei und kamen als 11te durchs Ziel!

 

Nach 4 Rennen liegen wir jetzt auf Platz 15.

siehe Ergebnisse: 

http://www.470worlds2010.com/results.asp?navid=resu&resid=qwomen

Das 3. Rennen stand an. Wir wurden dann aber unerwartet von der Regattaleitung rein geschickt.

Wieder einmal pirschte sich eine Gewitterfront an. Man wollte im Hafen warten bis sie durchgezogen ist und dann den letzten Start des Tages um 18.30 Uhr ansetzen.

Jedoch ließ leider die Front noch auf sich warten.

Man befürchtet sie jetzt für heute Abend. Somit wurde der Regattatag komplett abgebrochen.

 

Der Plan für morgen:

10 Uhr Start der letzten beiden Qualifikationsrennen der Frauen

Dann zurück in den Hafen, Auswertung der Vorrunde, Einteilung des Feldes in die Gold- und Silbergruppe

Wieder raus auf die Bahn und Start des 1. Finalrennens gegen Mittag

 

Es sind 20-28 Konten vorhergesagt.

 

2. Tag   22:34 Uhr am 13.07.

 

Nach weiterer Startverschiebung am Morgen begann unsere Meisterschaft nun endlich um 15 Uhr mit dem ersten Rennen!

Wir hatten einen guten Start, konnten uns das Rennen unter den Top Ten halten und beendeten es als 8te. Ein toller Auftakt für die WM!

Das 2. Rennen begann ebenfalls mit einem guten Start. Wir hatten bis zur Hälfte der Kreuz das Hauptfeld noch gut unter Kontrolle. Bei der Annäherung zur Tonne hatten wir den Strom unterschätzt. Er trieb uns zu schnell, zu stark über die Anliegelinie und wir verloren Meter. 

Schnell waren es 10 Boote mehr, die noch vor uns die Tonne passierten. Wir lagen auf geschätzter 22. Position. Nun hieß es aufholen.

Wir feilten um jeden Meter. Am Ende bekamen wir noch einen soliden 16. Platz raus.

Zügig wurde das 3. Rennen angekündigt. Wir hatten wieder einen Traumstart!

Schnell waren wir an Tonne eins, denn der Strom trieb uns hoch. Als 8. machten wir uns auf den gefühlt langen Raumschots- und Vorwindgang. Wir hatten es schwer gegen die Strömung anzusegeln, denn der Wind nahm immer weiter ab und man hatte das Gefühl auf der Stelle zu segeln.

Mit guten Entscheidungen fuhren wir uns Stück für Stück bis auf 2 vor!

Ein super Gefühl, bis wir die 3 Schüsse der Wettfahrtleitung hörten, die den Abbruch des Rennens bedeuteten!

Grund für den Anlass war wohl die eine Regenwand durch die wir fahren mussten, bei der der Wind noch weiter drehte und bis auf fast null nachließ.

Ärgerlich für uns, aber so was passiert...

Gutes kommt wieder!!

 

Wir sind auf jeden fall mit dem heutigen Tag zufrieden und schließen ihn mit Platz 21 ab.

Die nächsten Rennen werden noch viel entscheiden, da nach erst 2 Rennen das Feld noch sehr dicht beieinander liegt und viele Teams punktgleich mit anderen Teams sind.

siehe Ergebnisse:

http://www.470worlds2010.com/results.asp?navid=resu&resid=qwomen

 

Morgen ist wieder um 11 Uhr der erste Start angesetzt. Geplant sind 3 Rennen.

Nach Wettervorhersage könnte es dann auch ohne Startverschiebung mit frischerem Wind tatsächlich um 11 Uhr los gehen!

 

1. Tag   20:00 Uhr am 12.07.10

 

Nach vier Stunden warten legten wir doch noch ab. Auf unsere Regattabahn angekommen, wurden wir durch den Strom fast wieder zurück Richtung Hafen getrieben.

Anderthalb Stunden später wurde abgebrochen, da sich schon in unserer Nähe eine Gewitterfront aufbaute.

An Land angekommen, haben die meisten es noch geschafft, die Segel runter zu nehmen, bevor der Regen und der Sturm jede Sicht nahm. Zwei Segler konnten nicht rechtzeitig anlegen, sie sind glimpflich davon gekommen und erlitten "nur" Mastbruch.

 

Morgen wollen wir um 11 Uhr versuchen zu starten.

 

12.07.10   9:00 Uhr  

 

Startverschiebung aufgrund einer Gewitterwarnung auf 14Uhr

Video

VIDEO     Die WM 2010 ist eröffnet! Klick aufs Bild!     VIDEO VIDEO Die WM 2010 ist eröffnet! Klick aufs Bild! VIDEO

Erst die Fußballer, dann WIR! WM-Start der 470er

11.07. um 17:45

 

Alle Vorbereitungen sind getan.

Loreley ist durch die Vermessungskontrolle und steht wieder frisch poliert für den morgigen Beginn der Weltmeisterschaft bereit!

 

Von jedem Kontinent sind insgesamt 366 Sportler zur Nordsee angereist und werden in der kommenden Woche den Weltmeistertitel unter sich aussegeln!

Es haben 119 Männerteams und 62 Frauenteams gemeldet.

 

Das Wetter war in den letzten Tagen sehr sommerlich mit wenig Wind und Hitze geprägt. Ein Gewitter heute Abend soll das kommende Tiefdruckgebiet ankündigen. Zumindest die Wettervorhersagen versprechen uns frischeren Wind und kühlere Temperaturen.

 

Es ist ein starkes Frauenfeld zusammen gekommen, so dass in 2 Gruppen gesegelt wird.

Das bedeutet auch, dass es in den ersten drei Tagen 6 Qualifikationsrennen gibt, um das Feld für die dann folgenden 4 Finalrennen in eine Gold und in eine Silbergruppe ein zu teilen.

 

Unser erstes Ziel wird sein, uns für die Goldgruppe zu qualifizieren, um dann eine Top 16 Platzierung ein zu fahren.

 

Die Startzeit ist für jeden Tag auf 12 Uhr angesetzt.

Alle Teams haben GPS Geräte an Board. Somit könnt ihr uns live im Internet bei unseren Rennen verfolgen!!

Wir wünschen Euch und natürlich auch uns viel Spaß dabei :)

 

Link zur Eventseite: http://www.470worlds2010.com

 

5. Tag    13:17 am 25.06.

 

Ein spannendes Medal Race ging zu Ende. Wir beendeten es mit dem 8. Platz und schlossen auch die Kieler Woche auf dem 8. Rang ab.

 

Am Montag geht es wieder nach Scheveningen zum Training.

 

Hier mehr Details zu dem Endresultat:

http://www.kieler-woche.de/eng/livecenter/olympic.php

 

4. Tag   23:32 am 22.06.

 

Nach nur einer kurzen Startverschiebung, ging es heute endlich wieder aufs Wasser!

Es sah mit dem Wind gar nicht mal so schlecht aus.

Wir starteten gut und kreuzten ebenso gut auf. An Tonne 1 waren wir 3te.

Auf dem Vorwindschenkel kam das Feld frisch von hinten angefahren. Den größten Teil konnten wir verteidigen, verloren aber 5 Plätze. Die zweite Kreuz hatte es in sich. Wir setzten auf eine Seite und verloren diesen taktischen Zug.  

Wir brachten das Rennen mit einem Rest von Windhauch nach hause, was daher auch das letzte Rennen des Tages sein sollte.

Abgesehen von viel Sonnenschein war das Resultat des Tages saftige 27 Punkte mehr in der Wertung.

Durch die guten Vorläufe macht uns das aber nicht viel aus, denn jetzt sind wir auf Platz 7 und somit beim morgigen Medal Race der Top Ten dabei!

 

Um 12.20 werden wir zuschauernah direkt vor der Hafeneinfahrt mit den zehn besten der Kieler Woche um die Wette segeln.

 

3. Tag    20:42 am 21.06

 

Unser Tag war geprägt von etlichen Verlängerungen der Startverschiebung, ein bisschen sonnen und quatschen, ein Käffchen hier und ein kühles Getränk da.

Um 16 Uhr wurde schließlich der Abbruch für die 470er bekannt gegeben.

Auf unserer weit außen gelegenen Bahn konnte einfach kein segelbarer Wind zu Stande kommen, zu schwach war jeweils der Gradient- oder der Thermikwind.

Mit leichter Thermik konnten nur die 49er, 2.4mR und die Match-Race Damen auf den Innenbahnen direkt vor dem Olympiahafen Schilksee segeln.

 

Das sommerliche Hoch breitet sich weiter über Norddeutschland aus, somit ist kein Wetterwechsel in Aussicht. Ein weiterer windflauer Tag wird kommen...

 

2. Tag    18:31 am 20.06.

 

Nach dem vielen Wind die große Flaute...

Noch gestern hatten wir durchgehende 18-22 Knoten, und heute wenig bis gar keinen Wind.

Trotzdem versuchte das 470er Feld den Tag nach Plan zu beginnen und war, nach 45 minütiger Anreise im Schlepp, pünktlich zum Start auf seiner Bahn. Doch nach der ersten starken Winddrehung wurde der Wind kontinuierlich schwächer. Gegen 13:30 nahm das Warten ein Ende und wir wurden unverrichteter Dinge wieder zurück in den Hafen geschleppt.

Der Nachmittag wurde dann mit einer kurzen Pressekonferenz von den Segel- und regionalen Zeitungen eingeleitet.

Später wurden wir vom VSaW zum netten Plauschen und Abendessen eingeladen.

 

Morgen erhofft man sich ein bisschen mehr Wind.

Der Start ist gleichbleibend auf 11 Uhr angesetzt.

 

Heimspiel        19.06.

 

Es ist wieder so weit. Die Kieler Woche startete heute um 12 Uhr bei kühlen Temperaturen, aber schönstem Wind.

5000 Segler aus 50 Nationen machen die Kieler Woche zum größtem Segelsportevent der Welt. Drum herum ist das "Sommerfest" des Nordens, mit der Kiellinie und den Veranstaltungszelten in Schilksee für 3,5 Millionen Besucher, eines der schönsten Volksfeste in Deutschland.

Für uns stehen vom 19.-23.6.2010 zwölf Wettfahrten und das Madel Race an.

Mit 36 Teilnehmerinnen ist es zwar für uns ein kleineres 470er-Feld, aber nicht weniger anspruchsvoll.

Heute konnten wir in drei Wettfahrten zeigen was wir können und beenden diesen Tag auf Platz drei und als bestes deutsches Mädchenteam.

 

Morgen um 11 Uhr wird der nächste Start sein.

 

Mehr zu den Ergebnissen unter:

 

http://www.kieler-woche.de/eng/livecenter/olympic.php

 

Auf dem WM-Revier in Scheveningen bei Den Haag       09:16 am 07.06.

 

31.05. - 05.06.

 

Wir sind wieder von unserer holländischen Tour zurück nach Kiel gekommen.

Das Training in Scheveningen war super und sehr hilfreich als Vorbereitung für unsere WM im Juli.

Denn das von Tide und Hub gezeichnete Revier, ergänzt unser Segeln auf dem Wasser um eine weitere Dimension, den Strom! Oft haben wir den Strommessstab an eine Tonne rein geworfen und den Strom auf Stärke, Richtung und Zeitpunkt gemessen. So haben wir in den letzten Tagen eine Menge Daten aufgenommen und bei der abendlichen Besprechung ausgewertet.

Als Trainingspartner hatten wir unter anderem den kroatischen Weltmeister und das niederländische Nationalteam mit denen wir viele Rennen und Speed-Vergleiche gefahren sind.

 

Jetzt haben wir 5 Tage Pause bis das Training in Kiel beginnt.

Viele Grüße von Annina & Marlene

 

4. und 5. Tag      15:23 am 30.05.

 

Gestern, gegen Mittag, ließ der Wind deutlich nach und wir gingen wieder aufs Wasser. Es waren sehr unkonstante Bedingungen. Nach dem ersten Rennen hätte man scherzend sagen können, dass es besser gewesen wäre wieder sich ins Bett zu legen. Wir lagen 3 mal mit unserer Seitenwahl falsch und sahen so Pulk für Pulk die Boote an uns vorbei ziehen.

Doch im nächsten Lauf räumten wir das Feld von hinten auf! Da wir uns wegen eines Frühstarts hatten bereinigen müssen, gingen wir als letztes über die Startlinie. Diesmal trafen wir mit unserer Seite voll ins Schwarze und waren an Tonne 1 wieder im Rennen. Die nächste Kreuz ging dann nicht mehr nach unserem Plan auf und wir fielen vom 13. auf den 20. zurück.

 

Heute wurde das letzte Rennen gegen 10.45 angeschossen. Wir hatten einen guten Leestart und gingen als 8. ins Ziel.

Im Hafen angekommen sahen wir die Liste mit den Frühstartern des letzten Rennens. Es gab 13 Fehlstarter im Feld, was eine Menge ist, und einen davon waren auch wir...Wir beenden somit die Regatta auf Rang 33.

 

Naja, wir nehmen es locker, durch Anninas Krankheit müssen wir die Regatta aus einem anderen Blickwinkel betrachten.

Bevor wir am 3. Tag ausstiegen, hatten wir gute Einzelergebnisse und lagen auf 14. Position!

 

Nun packen wir zusammen und fahren morgen für ein Training Richtung Den Haag, genau genommen nach Scheveningen, unser diesjähriges WM-Revier.

 

 

Ergebnisse unter:

http://www.deltalloydregatta.org/results/results.asp?show=470w

 

3. Tag     13:15

 

Das Stehaufmädchen liegt nun doch am Boden und sagt die Wettfahrten für heute ab.

Obwohl heute herrlichste Segelbedingungen herrschen, viel Wind und Sonnenschein, fühlt sich Annina einfach nicht mehr genug bei Kräften, um bei diesen Bedingungen ihren Platz zu verteidigen.

 

Schade, doch im Hinblick auf die Gesundheit und die direkt im Anschluss weitere Woche Training auf dem WM-Revier in Den Haag ist es wohl die bessere Entscheidung.

 

Zumindest haben wir es probiert, gerne hätten wir selbst die deutsche Fahne weiter nach vorne bringen wollen. Vielleicht hätte sie es diesmal bis ins Medal Race geschafft.

 

2. Tag   21:23

 

Heute geht ein sehr langer Tag zu Ende.

Erst gegen 17.30 Uhr wurde für die Damen das Rennen gestartet. Daher dankenswerterweise mehr Zeit für Annina sich von der fiebrigen Nacht zu erholen.

Auf der Bahn herrschten flaue Bedingungen, der Wind drehte unkontrolliert immer wieder hin und her.

Wir hatten einen guten Start und brachten das Rennen als 12. zu Ende.

Das zweite Rennen starteten wir nicht so gut, nichts desto trotz war bei diesen Bedingungen bis zum Schluss immer noch alles offen.

Wir holten bis auf den 8. auf, gingen dann als 10. zufrieden ins Ziel und erreichten gegen 20.45 Uhr den Hafen.

 

Jetzt liegen wir auf Platz 14. Morgen geht es bei vorher gesagtem starkem Wind um 13.30 Uhr weiter.

In diesem Sinne...eine gute Nacht.

 

1. Tag      21:15

 

Um 13 Uhr legten wir pünklich ab, um ca. 45min auf unsere Bahn raus auf das Ijsselmeer zu segeln. Schon mit einem flauen Magen wachte Annina auf und beim Segeln wurde es immer schlimmer. Vor den 3 Wettfahrten musste sie sich übergeben, um die Übelkeit ein bisschen los zu werden. Tapfer kämpfte sie sich bis zum Schluss durch. Zuhause angekommen ging es gleich ins Bett. Den Umständen entsprechend sind wir dennoch ganz zufrieden, dass wir nicht aufgegeben haben und uns auf eine ausbaufähige Position segeln konnten. Morgen starten wir vom 16. Platz um 14:30 Uhr. Es ist sehr leichter Wind vorhergesagt, was den schwachen Kräften entgegen kommen würde.

 

Ergebnisse unter:  

http://www.deltalloydregatta.org/results/results.asp?show=470w

 

Alle guten Dinge sind Drei...                                                   

 

Der Kampf mit dem Wind geht in die dritte Runde. In der linken Ecke des Ringes namens Ozean stehen zwei Mädels, die es kaum erwarten können. Austragungsort ist das niederländische Medemblik. 50 Frauen schnüren für den morgigen Tag ihre Bandagen. Die Delta Lloyd Regatta 2010 beinhaltet zehn Wettfahrten und ein Top-Ten-Medalrace. Die Stimmung ist gut. Annina und Marlene haben sich im Training mit der örtlichen See vertraut gemacht. Hier finden sie die besten Voraussetzungen, um Flagge zu zeigen und ihr Können unter Beweis zu stellen. Denn nicht ohne Grund wurde Medemblik für den dritten Weltcup ausgewählt. Morgen um 14:30 wird der Wettkampf eröffnet. Vom 26. bis zum 30. Mai  wird Loreley sich durch die Wellen schneiden. Sieh hat Erfahrung gesammelt und erfreut sich bester Gesundheit. Es ist an der Zeit, dies unter Beweis zu stellen…

 

 

Erstellt am 25.5.2010 von Fabian Paez

 

Für mehr Infos klickt: www.deltalloydregatta.org

 

Deutsche Segler starten gemeinsam durch

 

Es ist so weit, wir wurden in die erste Nationalmannschaft im Segeln aufgenommen. Ziel des Sailing Teams ist es, den Segelsport professionell zu vermarkten.

Mit einheitlicher Teamkleidung und Branding der Schiffe mit dem Sailing Team Germany Logo werden wir endlich als eine Nationalmannschaft erkannt.

 

Das erste Mal werden wir gemeinsam als Sailing Team Germany bei der Kieler Woche starten.

 

Weiter Informationen zum Sailing Team Germany findet ihr unter:

 http://www.sailing-team-germany.de/

 

That is a part of it...

 

Wenn es hart kommt dann aber bitte auch richtig. Am heutigen letzten so wichtigen Tag kam alles anders als es sollte.

Wieder bei leichten Winden segelten wir 3 Wettfahrten, in denen wir einfach nicht in den Rhytmus des 20 Grad drehenden Windes fanden.

Wir sahen, hofften und verloren. Aber das gehört leider manchmal einfach zum Segeln dazu.

Erschöpft von den langen Tagen hier in Hyeres bauten wir das letzte Mal im Süden unser Boot ab und verluden es um morgen gen nach Norden in die Heimat zu fahren.

 

Jetzt gönnen wir uns nach drei Wochen Frankreich eine Woche Urlaub zu hause.

 

4. Tag   21:23

 

Auch dieser Tag war laaaaang, aber der ertragsreichste bisher in dieser Regatta!

Wir waren gute 8 Stunden auf dem Wasser und haben 3 Rennen gesegelt.

Alles bei wieder sehr grenzwertigen Bedingungen, was wir im ersten Rennen zu spüren bekamen. Souverän segelten wir das Rennen unter den Top Ten, bis 200m vor der letzten Bahnmarke der Wind komplett zusammen brach.

Mit dem letzten Windhauch zogen Boote an uns vorbei, wir blieben so gut wie auf der Stelle stehen. Es wurde ein entrüsteter 20. Platz.

In den beiden folgenden Rennen erging es uns besser, denn wir wurden 7. und 15.

Nun liegen wir auf dem 11. Rang, nah an unserem Ziel in die Top Ten zu gelangen!

Somit ist weiterhin Konzentration angesagt, denn alle Mädels liegen punktemäßig sehr dicht beieinander. Es sind nur 10 Punkte von uns bis zur 5ten, jedoch aber auch nur 10 Punkte bis zur 18ten.

 

Morgen geht es um 11 Uhr wieder los. Die Wetterlage scheint wohl unverändert zu bleiben.

3. Tag   19:04

 

Was für ein Tag!

Er begann um 7 Uhr mit dem Blick vom Bett aufs Wasser - spiegelglatt. Um 9 Uhr mussten wir als einzige Bootsklasse ablegen, andere waren klüger und hatten Startverschiebung an Land. So dümpelten wir bis 13 Uhr alleine, weit draußen auf unserer Bahn bis der Wettfahrtleiter ein Nachsehen hatte und uns an Land schickte, denn es war einfach kein segelbarer Wind in der Bucht.

Kaum angekommen setzte sich auf einmal Wind aus Westen durch und es ging erneut in den Schlepp unserer Coachmotorbooten hinaus.

Wir konnten ein Rennen segeln, in dem wir erfreut als 7. die Ziellinie überquerten. Wir waren von Anfang an gut dabei, auf dem ersten Vorwind mussten wir noch einmal Boote vor uns lassen, da sich unsere Seite als die schlechtere erwiesen hatte. Auf der 2. Kreuz machten wir es aber besser als die anderen und gewannen wieder an Booten. 

Durch 2 Frühstarterinnen vor uns, sind wir aufgerückt und nehmen jetzt einen 5. mit in die Wertung. Insgesamt mit 2 Rennen liegen wir jetzt auf dem 14. Rang.

 

2. Tag 19:50

 

Heute wurde länger gewartet bis die Bootsklassen raus auf ihre Bahnen geschickt worden sind, denn in der Bucht ergab sich ähnliches Bild wie gestern. Es war mau, drehig und strichig.

Die Männer segelten bei grenzwertigen Bedingungen ihren ersten Lauf, bei dem die Frauen nur zu gucken durften. Der Wettfahrtleiter schoss uns einfach nicht an. 

Dann waren wir aber endlich an der Reihe. Die Lage hatte sich nicht wirklich geändert und wir gingen mit einem guten Start auf den Kurs. Während des gesamten Rennens durchmischte sich öfters das Feld. Am Ende haben wir leider den kürzeren gezogen und schlossen das Rennen als 28. ab.

Nach einem Startversuch für das 2. Rennen sah der Wettfahrtleiter ein, dass es heute keinen Sinn mehr machte weiteres zu probieren.

Um 18 Uhr liefen wir in den Hafen ein und wurden von Life Band und Paella begrüßt.

 

Die Startzeit wurde für morgen auf 10 Uhr vor verlegt.

 

1. Tag 20:00

 

Nach einer kurzen Startverschiebung, durften die 470er um 11 Uhr ablegen. Erst sah es zwar flau aus, trotzdem wäre es segelbar gewesen. Nach einigen Mintuten lies der Wind komplett nach und wir sonnten uns 4 Stunden auf dem Meer treibend.

 

Morgen um 11 Uhr versuchen wir es noch einmal, auch wenn der Wetterbericht nicht viel Gutes vorhersagt.

 

2. Worldcup für Annina und Marlene in Frankreich

Im vorsommerlichen Hyeres geht es für das Team Wagner/Steinherr mit ihrer Loreley in die zweite Runde. An der Küste der Provence beginnt heute die Semaine Olympique Francaise de Voile. Die Mädels gehen mit 50 weiteren 470er Seglerinnen an den Start.

In der frischen Seeluft liegt Anspannung. Vergangenen Monat hatten sie es auf Mallorca schwer mit der internationalen Konkurrenz mitzuhalten. „Das ist für uns der Anreiz, nächstes Mal noch mehr Gas zu geben“, erklärt Marlene. Tatsächlich scheinen die Umstände günstig. Skipper und Crew haben bereits kurz zuvor an einer Regatta in Marseille teilgenommen und nach kurzer Pause bereits ihr Training in Hyeres aufgenommen. Sie sind in bester Verfassung, um sich in der Rangliste nach vorne zu kämpfen.

Es finden insgesamt elf Wettfahrten statt. Anschließend wird in einem Rennen unter den zehn besten Seglerinnen der letzte Kampf um den ersten Platz eröffnet. Der erste Start findet morgen statt. „Um punkt Elf Uhr werden wir zeigen, dass sich das harte Training gelohnt hat“, verkündet Annina.

Eine leichte Brise weht über den Strand. Das Meer ist aufgewühlt. Gebannt harrt es der Dinge die da kommen. Ein neuer Gewinner, ein neuer Verlierer. Loreley ist die Ruhe selbst. Findet sie das Meer in sich?

 

Erstellt am 24.04.2010 von Fabian Paez

 

Link zur Eventseite: http://sof.ffvoile.net/

Hyères   23.04.10

 

Auf der Internetseite http://www.segelreporter.com/art_olympia/olympia_art12.php könnt ihr einen Artikel über die letzte Regatta in Marseille lesen.

 

Wir gönnen uns heute eine freien Tag, bevor am Sonntag um 11 Uhr der nächste Weltcup startet.

 

Mehr Infos kommen demnächst.

 

5. Tag - letzter Tag

 

Nach einem Frühstück um 7 Uhr im Club und wieder langem Warten, schafften wir von 14-16 Uhr noch 2 Wettfahrten. Wir konnten uns etwas verbessern und schlossen den Spring Cup auf dem 21. Platz, viert besstes Mädchen und beste Deutsche ab.

Morten Bogacki wurde 25. und Lucas Zellmer 33. von insgesamt 60 gestarteten 470er.

 

Noch am selben Abend bauten wir schnell ab und verluden die Boote um weiter nach Hyères zu fahren, wo wir eine Woche trainieren und dann am kommenden Wochenende der nächste Weltcup startet.

 

Ergebnisse: http://pagesperso-orange.fr/aspttmarseille.voile/cima_2010_s.htm

 

4. Tag   21:31

 

Wir konnten heute zügig in knapp 4 Stunden 3 Rennen durchziehen.

Die Bedingungen waren ähnlich wie vorgestern.

Das erste Rennen mussten wir mit einem 30. beenden, das zweite lief mit einem 17. besser. Im dritten ging fast gar nichts. Wir kamen als drittletzte an der ersten Tonne an. Während des Rennverlaufs konnten wir noch ein paar Boote aufholen. 

Jetzt befinden wir uns auf dem 24. Rang, sind 4. Frau und 2. Deutsche.

  

Morgen ist der letzte Tag. Es kann bis 17 Uhr gestartet werden.

Wir werden schon um 6 Uhr aufstehen, da die Stadt wegen einem Marathon von 7-12 Uhr gesperrt sein wird. Anders würden wir nicht mehr zum Hafen kommen. Damit sich das frühe Aufstehen lohnt, wurde der Start auf 9 Uhr vorverlegt!

Wir werden da sein. Wir hoffen, der Wind auch...

 

3. Tag   23:06

 

Nach längerer Startverschiebung setzte sich die Seebrise durch.

Der Start war gut. Leider wendete uns eine Weißrussin regelwidrig direkt vor Bug. Wir waren gezwungen auszuweichen, um Schaden zu vermeiden.

Sie bereinigte sich nicht und wir legten Protest ein. Wir waren extrem verärgert, denn diese Situation kostete uns entscheidende Meter und ließ uns nur als ''elfte'' oben um die erste Tonne gehen. Ein guter Platz, der aber noch besser hätte sein können, da diesmal unsere Strategie komplett aufging.

Wir beendeten das Rennen als 13.

Dies sollte auch das letzte Rennen für heute sein. Denn nachdem eine Gewitterfront über Land aufzog, brach der Wind danach komplett zusammen.

Jetzt liegen wir auf dem 21. Platz und sind 5. Frauenteam.

 

Den Abend ließen wir mit einem leckeren kleinen Grillabend in geselliger Runde ausklingen.

 

2. Tag   22:04

 

Heute segelten wir bei unerwartetem frischem Wind 3 Wettfahrten.

Die Starts klappten gut, doch diese waren heute nicht alles. Wir hatten für den stark pendelnden Wind nicht den richtigen Riecher. Man kann sagen, stets zur falschen Zeit am falschen Ort.

Somit gaben wir heute mit den Plätzen 28, 32, 28 nur ein sehr mittelmäßiges Resultat ab.

Wir befinden uns heute auf dem 25. Gesamtplatz, sind 6. Frau von 12, und bestes deutsches Team.

 

Was uns morgen erwartet können wir nicht mehr abschätzen, da man sich wohl nicht auf die Wetterberichte verlassen kann.

 

Start ist wie gehabt um 11 Uhr angesetzt.

 

1. Tag   21:35

 

An der Startlinie waren heute 60 Boote, Frauen und Männer gemischt. Daher gestaltete sich der Wettfahrttag aus etlichen Startversuchen mit einigen Frühstarts und nur 2 Wettfahrten bei 6-12 Knoten. Es war eine recht knappe Startlinie bei der jedes Boot für seinen Startplatz kämpfen musste. Oft wurden die Tonnen verlegt, da der Wind instabil war.

In der ersten Wettfahrt kamen wir zuerst ganz gut weg, wurden dann aber eingekesselt und mussten uns frei wenden. Wir machten einen 27. Platz.

Zur zweiten Wettfahrt legten wir den perfekten Leestart hin! Bei Black Flag passierten wir mit Speed als erstes das Leestartschiff und lagen gleich eine gute Länge vor dem Feld. Wir konnten als 2. die erste Tonne runden, verloren dann aber auf dem Raumwindkurs gegen die schwereren Männer die ersten 3 Boote.

Auf den zwei kommenden Vorwinden mussten wir nochmal Männer an uns vorbei lassen, da unsere Technik noch nicht gut genug war und sie einfach schneller waren.

Wir beendeten jedoch sehr erfreut das Rennen als 8. und als 1. Frauenteam.

Unser heutiger Gesamtplatz ist 17.

 

Morgen ist weniger Wind angesagt. Der Start ist um 11 Uhr angesetzt. 3 Wettfahrten sollen gesegelt werden.

 

Link zur Eventseite: http://pagesperso-orange.fr/aspttmarseille.voile/CIM.htm 

Spring Cup Marseille

13.04.10  20:02

 

Nach 4 Städten (Lübeck, Palma, Barcelona, Marseille), 3 Ländern (GER, ESP, FRA) und ungewollten 2 Inseln per Fähre (Mallorca, Ibiza) erreichten wir Marseille erst am Montagabend.

Am Morgen darauf wollten wir aber gleich in den Hafen und unsere Loreley wieder segeltüchtig machen. Wir konnten um 13 Uhr bei schönstem Wetter und Wind uns einsegeln und ein paar kleine Trainingsrennen fahren.

Am Mittwoch ist der erste Start des Spring Cups um 14 Uhr angesetzt. Die darauf folgenden Tage immer um 11 Uhr. Es sollen 6 Qualifikationsrennen und 8 Finalrennen gesegelt werden.

 

Noch kurz ein wenig zur Stadt:

Sie ist groß und voll. Fast keine Ampel kann man passieren, ohne dass sie doch kurz vor einem auf Rot schaltet. Man steht an jeder Ecke. Wenn man es nicht eilig hat, ist es nicht schlimm, denn es gibt wahnsinnig viel zu entdecken. Kleine, alte Häuser zwischen klobigen ''modernen'' Gebäuden, kleine Burgen und Türmchen, Hügel und Steinklippen, Fischerhäfen und Yachthäfen, Autos und Moppets die kreuz und quer fahren und stehen...der Blick raus aufs Meer ist dann doch beruhigend.

 

Lange Reise

11.04.10   12:23

 

Heute starten wir von Lübeck nach Mallorca, um unsere Loreley wieder aufs Festland zu bringen. Am Abend nehmen wir die Fähre nach Barcelona und wollen morgen früh weiter nach Marseille. Dort findet eine kleinere, internationale Regatta statt, an der wir als Vorbereitung auf den nächsten Weltcup in Hyères teilnehmen.

 

5. Tag - letzter Tag

 

Für uns geht heute der letzte Tag zu Ende. Wir haben es leider nicht geschafft unsere gestrige Platzierung zu verbessern.

Ganz im Gegenteil - es herrschten noch unbeständigere Bedingungen, so dass trotz erneuten, langen Rumtreibens heute nur ein Rennen gesegelt werden konnte.

Dieses Rennen fing mit einem sehr guten Leestart an und endete jedoch mit einem ernüchternden 25. Platz. Wir hatten auf die falsche Seite gesetzt und konnten während dem Rennverlauf nur noch ein paar Plätze gut machen.

Dies brachte uns nochmal saftige Punkte ein, was uns auf den insgesamt 21. Platz zurück fallen ließ.

Ein Ergebnis mit dem wir absolut nicht gerechnet hatten. 

Positiv zu sehen ist, dass wir ganz genau wissen in welchen Situationen wir Plätze verloren haben und wir an diesen Stellen konkret weiter arbeiten können.

 

Der nächste Anlass diese Situationen besser zu meistern wird in einer Woche der Spring Cup in Marseille sein.

 

4. Tag

 

Ein sehr langer ereignisreicher Tag neigt sich dem Ende. Nach 7,5 Stunden Segeln, wovon wir 2 Stunden rumtrieben und ein Rennen wegen Materialbruch beenden mussten, sind wir nun auf Platz 17 nach drei weiteren Wettfahrten.

Noch geben wir uns nicht zufrieden und kämpfen morgen um jeden Punkt Richtung Top Ten. Es sind für morgen wieder drei Wettfahrten angesetzt, bei voraussichtlichen stabilen Windbedingungen.

3. Tag

 

Nach fünf Stunden warten wurden alle Wettfahrten für heute wegen Sturm abgeschossen.

Bei schönstem Wetter können wir jetzt nur an Land Sport machen.

Morgen versuchen wir wieder um 11 Uhr zu starten, auch wenn wieder wenig Wind angesagt ist.

 

4 Wettfahrten können wir noch segeln, um uns für das Madel Race am Freitag zu qualifizieren.

 

2. Tag

 

Mit einer kurzen Startverschiebung an Land konnten bei ähnlichen Bedingungen wie gestern zwei weitere Wettfahrten gesegelt werden.

Wir belegten einen 9. und 15. Platz, was uns mehr zufrieden stellt.

Allerdings wäre im 2. Rennen noch mehr drin gewesen. Wir gingen als vierte um die erste Tonne und verloren auf beiden Vorwinden Plätze.

Jedoch merken wir, dass es weiter nach vorne geht. Heute liegen wir schon auf Platz 14. Morgen soll es ordentlich Wind geben. Schritt für Schritt arbeiten wir uns vor und wollen noch die Top Ten erreichen.

 

1. Tag

 

Um 14Uhr gingen 41 Starterinnen bei Sonne und leichtem Wind an die Startlinie, um heute zwei Wettfahrten bei maximal 9 Knoten zu segeln.

Wir kamen gut beim ersten Start von der Linie und beendeten das Rennen auf Platz 14. Gegen Nachmittag nahm der Wind auf ca. 4 Knoten ab, wir verpassten einen Dreher und mussten uns mit einem 23. Platz zufrieden geben.

Insgesamt liegen wir nun auf Platz 19 der Gesamtwertung und erwarten morgen frischen Wind.

 

Um 11Uhr ist der erste Start angesetzt.

 

Saisonauftakt - Trofeo Princesa Sofia

Die Sonne scheint auf den weißen Strand von El Arenal. Am Ende der Promenade, kurz vor dem Hafen, erstreckt sich ein Wald von Segelmasten. Es dauert eine Weile, sich in dem Gewirr von Booten zurechtzufinden. Mitten in dem Trubel zwischen Anhängern, Segeltaschen, Surfbrettern und viel beschäftigten Bootsvermessern, steht Loreley auf einer Lichtung der Unruhe. Ein frisch getauftes 470er Segelboot. Marlene Steinherr, 24 Jahre, Vorschoterin, trägt gerade die Politur auf. „Sie soll gut aussehen, wenn wir an den Start gehen“, sagt sie. Annina Wagner, 24 Jahre, Steuerfrau, bringt die neuen Aufkleber am Bug an. Die Vorbereitungen für den ersten Weltcup des Jahres sind in vollem Gange. Überhaupt wirken die beiden Seglerinnen sehr gelassen, angesichts des bevorstehenden Wettbewerbs. „Das ist die Ruhe vor dem Sturm“, sagt Annina, „doch man ist immer ein wenig angespannt“. Der Trofeo Princesa Sofía auf Mallorca ist für sie der erste von insgesamt sieben Weltcups 2010. Hinzu kommen eine Welt- und Europameisterschaft und die Deutsche Meisterschaft. Ein voller Terminplan im Logbuch zum Erfolg. Die beiden Berlinerinnen hatten vor einem Jahr ihre Heimat verlassen, um sich in Kiel am Olympiastützpunkt ihrem Sport zu widmen. Ihr unbändiger Ehrgeiz und die Fähigkeit, an ihre Grenzen zu gehen, brachten die beiden auf Platz Neun der Weltrangliste der 470er Bootsklasse. Ihr Ziel steht fest. „Wir wollen zu den Spielen“, verkündet Marlene. Ein ewiger Wunsch, für den die beiden vieles auf sich nehmen. Sie wollen an allen internationalen Wettbewerben teilnehmen und dort segeln, wo die Elite trainiert. Dabei ist das Hauptkriterium, unter den zehn besten Mitstreitern der Weltrangliste zu bleiben, um sich für die Olympischen Spiele zu qualifizieren.

Heute ist der letzte Tag vor dem Cup. „Das Training lief ganz gut“, meint Annina, „morgen kann kommen!“ Mit diesen Worten wird Loreley an Land gebracht. Sie sieht gut aus. Wenn sie morgen davon rauscht, wird sich keiner nach ihr umsehen können.

 

Erstellt am 27.03.2010, von Fabian Paez

 

Link zur Eventseite: www.trofeoprincesasofia.org

 

Training Mallorca III

26.02. - 07.03.

 

Wir sind gerade von einem 10-Tage Trainingsblock aus Mallorca zurück. Es war wie immer vom Wetter ziemlich abwechslungsreich, was wir Segler ja brauchen, um bei jeden Bedingungen fit zu sein. Während des Trainings veranstaltete der Club eine lockere Trainings Camp Regatta, bei der alle zur Zeit vor ort segelnde Nationen dran teilnehmen konnten. Wir starteten mit den Männern mit und entschieden die Frauenwertung für uns!
Am 23. fliegen wir wieder hin. Nach ein paar weiteren Trainingstagen beginnt der erste Worldcup in der Bucht von Palma!

 

Training Mallorca II

01. - 07.02.

 

 

Sportlerehrung im Potsdamer Yacht Club

29.01.

 

Interview auf der BOOT Düsseldorf

28.01.

 

Zum Thema 'Nachwuchssegler Deutschlands' wurden wir zu einem Interview auf die Düsseldorfer Bootsmesse eingeladen.

In einem lockeren Gespräch mit Christoph Schumann konnten wir den Besuchern von unseren bisherigen Segelerlebnissen, dem 470er im Allgemeinen und unseren gut verlaufenen letzten Saison erzählen. 

 

Des Weiteren nutzten wir die Gelegenheit die vor Ort da gewesenen Partner Liros und Oakley zu treffen!

 

Fotos: Point of Sailing Marketing GmbH

 

Training Mallorca I

11.01. - 17.01.

 

Holaaa ;)...wir sind wieder auf der Insel!

 

Wir hatten tolle Trainingstage. Wir waren sehr konzentriert an der Arbeit und fühlten uns somit nach dem 6. Tag richtig platt.

Wir genossen endlich wieder mildere Temperaturen mit sogar ein paar Sonnenstrahlen. Trotzdem hatten wir 2 Tage lang einen starken Südwestwind bis zu 30 Knoten mit genial großen Wellen...geil!

Darauf folgten Leichtwindtage, was somit das Training für uns perfekt abrundete.

 

wir sind online!

Nun ist es vollbracht, wir sind endlich mit einer eigenen Seite für euch da!

 

Wir hoffen, dass wir euch ein übersichtliches Portal geschaffen haben, bei dem ihr unser Treiben angenehm begleiten könnt!

 

Viel Spaß wünschen Euch

Annina & Marlene